Sternenhimmel des Monats

Der Sternenhimmel im März 2022

Am 20. März um 16:33 Uhr wechselt die Sonne auf ihrer scheinbaren Jahresbahn von der Süd- auf die Nordhalbkugel des Himmels. Es ist Frühlingstagundnachtgleiche und damit astronomischer Frühlingsanfang. Der nahende Frühling spiegelt sich auch am spätabendlichen Sternenhimmel. Die Wintersternbilder sind allesamt in die westliche Himmelshälfte vorgerückt, von Osten bis nach Süden finden sich stattdessen die Frühlingssternbilder wie zum Beispiel Löwe und Jungfrau.

Merkur, der innerste Planetist während des März gar nicht zu sehen. Er hält sich am Tageshimmel auf.

Venus, die Liebesgöttin begrüßt den Frühling hell strahlend am Morgenhimmel. Durch ein Teleskop ist sie bis zur Hälfte zu sehen. Zuvor allein, doch ab dem 16. März, begrüßt sie gemeinsam mit dem auffallend rot leuchtenden Mars den Tag. Zum Monatsende reiht sich auch der Saturn zu Mars und Venus ein.

Mars, der Rote Planet, wird ab Mitte des Monats zum Gestirn des Morgenhimmels. Seine Aufgänge verfrühen sich bis zum Monatsende auf 5:00 Uhr. Dann gesellt sich auch der Saturn zu Venus und Mars und sie bilden einen Reigen.

Jupiter ist im März nicht zu beobachten. Er hält sich ebenfalls am Tageshimmel auf.

Saturn, der Ringplanet, betritt erst zum Monatsende die Bühne. Früh am Morgen ist er dann zwischen der hellen Venus und dem roten Mars zu erblicken.

Auch Periodische Sternschnuppenströme gibt es im März. Allerdings sind sie allesamt nicht sehr ergiebig. Nur wenige Meteore pro Stunde werden am Himmel aufleuchten. Über den gesamten Monat erscheinen die Virginiden, ab Mitte März bis Anfang April die Hydraiden und Ende des Monats die Sigma-Leoniden.

Achtung! Uhrumstellung!!

Vom 27. März bis einschließlich 30. Oktober gilt die Sommerzeit!

Am Sonntag, den 27. März, werden nachts um 2:00 Uhr MEZ die Uhren um 1 Stunde auf 3:00 Uhr MESZ umgestellt, also um 1 Stunde voraus.

Der Sternenhimmel im Februar 2020

Zwar wird der spätabendliche Februar-Sternenhimmel noch immer von den Wintersternbildern beherrscht, doch einige von ihnen sind bereits gegenüber dem Vormonat in den Südwesten vorgerückt. Dort befinden sich der Fuhrmann, der Stier und der Orion. Im Süden erblickt man den großen und den kleinen Hund sowie die Zwillinge. Vom bevorstehenden Frühling künden der Löwe und Jungfrau, die im Osten heraufgezogen sind.

Merkur, der innerste Planet, ist in der ersten Monatshälfte, speziell in der Zeit vom 06. bis 12. des Monats, am Morgenhimmel knapp über dem südöstlichen Horizont nur sehr schlecht beobachtet werden.

Venus steigt immer höher über den ostlichen Horizont auf, und wird dabei immer deutlicher sichtbar. Geht der Planet zum Monatsanfang gegen 6:12 Uhr MEZ auf, kann man sie zum Monatsende bereits eine gute Stunde früher beobachtet werden. Am Anfang des Monats ist sie durch ein Teleskop als schmale, zunehmende Sichel zu sehen. Bis zum Monatsende wird ihre sichtbare Fläche immer weiter zunehmen, bis sie am Ende des Monats als Halbvenus zu sehen sein wird.

Mars, der Rote Planet, hält sich den ganzen Monat über am südöstlichen Morgenhimmel dicht über dem Horizont auf. Seine Helligkeit nimmt in diesem Monat zwar zu, dennoch wird er nur schwer zu beobachten sein.

Jupiter, der Gasriese, wird zu einem Objekt der Abenddämmerung. Ab dem 10. Februar wird er nicht mehr zu sehen sein.

Saturn, der Ringplanet, hält sich den ganzen Monat über am Tageshimmel auf und wird nicht zu beobachten sein.

Periodische Sternschnuppenströme gibt es zwar auch im Februar, aber sie sind allesamt nicht sehr ergiebig.

Zwischen dem 1. und 15. Februar erscheinen die Alpha-Aurigiden, zwischen dem 15. Februar und 10. März die Delta-Leoniden mit dem Maximum um den 25. Februar, und gegen Ende Februar tauchen die Virginiden auf. Von den genannten Meteorströmen werden aber jeweils nur einige wenige Sternschnuppenfälle je Stunde erwartet.

Besondere Highlights:

Ein kleines Highlight hat der Februar nur für Besitzer von Teleskopen ab einer Öffnung von 150 mm zu bieten. Im Sternbild der Fische wartet der Komet 19P/Borelly auf seine Beobachtung mit Teleskopen. Den Monat über wandert er durch das Sternbild der Fische bis in den Widder hinein:

Am 01.02. befindet er sich rechts unterhalb des Sterns 106 ν PSC, SAO 110065. Genauere Koordinaten: 1h 26`9,1“  +04° 18`35,5“ Seine Helligkeit nimmt dabei von 7,9 mag auf 8,4 mag ab.

Am Samstag den 05.02. befindet er sich oberhalb dieses Sterns. Seine Koordinaten lauten dann:

1h 36`0,18“  +07° 9` 35,6“

Am Donnerstag den 10.02 wechselt er in das Sternbild Widder und verdunkelt sich dabei auf 8,0 mag.

Am Samstag den 12.02. befindet er sich dicht über der Ekliptik. Seine Koordinaten lauten dann: 1h 53`54,6“  +12° 0` 34,2“

Am Samstag den 19.02. lauten seine Koordinaten:

2h 12´43,4“  +16° 37´58,9“ Seine Helligkeit beträgt dann nur noch 8,2 mag.

Am Samstag den 26.02. hat er das Sternbild Widder etwa zur Hälfte durchquert und befindet sich dann auf:

2h 32`31,1“  +20° 58´44,8“ Seine Helligkeit beträgt dann 8,4 mag.

Der Sternenhimmel im Januar 2022

Am späten Abend befinden sich die markanten Wintersternbilder in südlicher Richtung am Himmel.

Über dem Südhorizont strahlt der Orion, um ihn herum erblickt man den Stier, den Fuhrmann, die Zwillinge sowie den kleinen und den großen Hund.

Im Westen, kurz vor dem Untergang, ist noch das auffällige Sternenviereck des Pegasus zu sehen, der zu den Herbststernbildern gehört.

Im Osten ist mit dem Löwen bereits ein bekanntes Frühlingssternbild aufgegangen.

Merkur, der innerste Planet, ist etwa vom 01. Januar an bis etwa zum 13. Januar in der Abenddämmerung dicht über dem Südwesthorizont zu sehen. Beobachter mit einem Teleskop sehen am 9. Januar noch ein halbes Scheibchen. Bis zum 13. Nimmt diese weiter bis zu einer schmalen Sichel ab. Danach befindet er sich am Tageshimmel und kann nicht mehr beobachtet werden.

Venus, Am 1. des Monats ist Venus in der beginnenden Abenddämmerung dicht über dem südwestlichen Horizont zu sehen. Danach ist sie bis zum 13. Januar nicht mehr zu beobachten. Ab 13. Januar erscheint sie uns eine Stunde vor Sonnenaufgang am Morgenhimmel. Im hellen Morgendunst ist ihre schmale Sichel jedoch kaum auszumachen. Bis zum Monatsende geht sie jedoch immer früher auf. Auch wenn sie dabei immer heller wird, wird ihre schmale Sichel nicht einfach zu entdecken sein.

Mars, der Rote Planet, kann mit etwas Glück am frühen Morgenhimmel beobachtet werden. Zu geht er zu Beginn des Januars um 6:55 Uhr auf und befindet sich im Sternbild Schütze. Bis zum Monatsende verfrühen sich seine Aufgänge auf 6:38 Uhr.

Jupiter, ist den ganzen Monat am Abendhimmel zu sehen. Ein hübscher Anblick bietet sich am 5. des Monats, wenn sich die schmale Sichel des Mondes dem Planetenreigen aus Jupiter, Saturn und Merkur gesellt.

Saturn verabschiedet sich im Januar vom Abendhimmel. Ab dem 15. Januar wird er nicht mehr zu sehen sein.

Periodische Sternschnuppenströme sind im Januar die Delta-Canceriden und die Quadrantiden.

Die Delta-Canceriden sind in den ersten drei Januarwochen aktiv, das Maximum wird für den 16. Januar vorhergesagt. Allerdings ist stündlich nur etwa mit einer Handvoll Meteoren zu rechnen.

In der ersten Januarwoche zeigen sich die Quadrantiden, deren Maximum dieses Jahr auf den 3. Januar fällt, aber leider tagsüber für Beobachter in Europa. Statt bis zu 100 Meteoren sehen wir abends, nach dem Maximum, vielleicht nur noch etwa ein Dutzend Sternschnuppen pro Stunde.

Astronomische Highlights besonderer Art hat der Januar 2022 nicht zu bieten.

Der Sternenhimmel im Dezember 2021

Am 21. Dezember um 16:59 Uhr MEZ erreicht die Sonne den südlichsten Punkt auf ihrer scheinbaren Jahresbahn.

Es ist Wintersonnenwende und damit astronomischer Winteranfang. Der Wechsel der Jahreszeiten zeigt sich ebenfalls am spätabendlichen Sternenhimmel.

Von den Sommersternbildern sieht man so gut wie nichts mehr. Nur noch Schwan und Leier stehen dicht über dem Nordwesthorizont.

Bekannte Herbststernbilder wie Pegasus, Andromeda, Widder und Fische befinden sich bereits in der Westhälfte des Himmels.

Hoch im Süden, direkt über unseren Köpfen, erblicken wir Perseus, etwas darunter den Stier mit den beiden offenen Sternhaufen Plejaden und Hyaden.

Weiter in östlicher Richtung stoßen wir auf Orion, Zwillinge und Fuhrmann.

Merkur, der innerste Planet, ist in diesem Dezember nur am letzten Tag des Monats zu sehen. An diesem Tag geht er kurz nach der Sonne im Südwesten unter. Kurz bevor er die Horizontgrenze erreicht, ist die Dämmerung so weit hereingebrochen, dass man ihn kurz vor seinem Untergang erblicken kann.

Venus strahlt unübersehbar hell als Abendstern über dem Südwesthorizont und kann dort etwa gut eine Stunde beobachtet werden, bevor sie hinter dem Horizont versinkt. Am 4. des Monats erstrahlt sie in ihrem hellsten Glanz. Danach nimmt ihre Helligkeit wieder ab. Wer sie an diesem Tag mit dem Teleskop beobachtet, wird sie als Sichel wahrnehmen, die in den Folgetagen immer schmaler wird. Mit den Planeten Saturn und Jupiter bildet Venus dann einen schönen Planetenreigen. In der Zeit vom 6. Und 7. Dezember zieht die schmale Mondsichel an der Venus vorbei. Beide Himmelskörper bieten dann einen schönen Anblick.

Mars ist bis zur Monatsmitte gar nicht zu sehen. Unter guten Bedingungen lässt er sich so ab dem 15. in der Morgendämmerung am südöstlichen Horizontrand ab ca. 7:00 Uhr bis Sonnenaufgang beobachten.

Jupiter, hält sich nun westlichen Abendhimmel auf. Er scheint immer noch recht hell, doch verfrüht er immer weiter seine Untergänge. Am letzten des Monats kann er noch ab 17:00 Uhr für ca. 3 Stunden beobachtet werden. Am 9. des Monats zieht der zunehmende Mond unterhalb von Jupiter vorrüber.

Saturn, der Ringplanet, verkürzt seine Abendsichtbarkeit zusehends. Ist er zum Monatsanfang noch etwa 2,5 Stunden zu sehen, verkürzt sich die Zeit zum Monatsende auf weniger als 1 Stunde.

In der Zeit vom 7. auf den 8. Dezember zieht die schmale Sichel des Mondes unterhalb von Saturn vorbei.

Periodische Sternschnuppenströme gibt es auch im Dezember.

Vom 6. bis zum 16. Dezember sind die Geminiden aktiv. Das Maximum wird für die Zeit der zweiten Nachthälfte vom 13. auf den 14. Dezember erwartet. Über 100 Sternschnuppen pro Stunde sind vorhergesagt, darunter auch einige sehr helle. Leider werden wir von diesen nur einen Bruchteil sehen, weil diesmal der Vollmond mit seinem Licht stört.

Zwischen dem 16. und 25. Dezember tauchen die Ursiden auf. Für die Nacht vom 21. zum 22. Dezember wird das Maximum erwartet, wobei stündlich etwa zehn Sternschnuppen über den Himmel huschen. Ab Mitte Dezember bis Mitte Januar treten die Coma-Bereniciden auf, das Maximum wird für den 19. Dezember erwartet, fällt aber eher spärlich aus. Allenfalls eine Handvoll bis ein Dutzend Meteore pro Stunde darf man erwarten.

Als besonderes Highlight gilt der Komet C/2021 A1 Leonard. Dieser Komet ist in den frühen Morgenstunden kurz vor Sonnenaufgang am östlichen Horizont zu beobachten. Ab dem 9. Dezember sollte er so hell geworden sein, dass man ihn mit bloßem Auge entdecken kann.

Am 1. Dezember tritt er in das Sternbild Jagdhunde ein. Dieses Sternbild befindet sich unterhalb des Deichselbogens vom Großen Wagen und kann mit einem guten Fernglas oder mit einem Teleskop nach Mitternacht beobachtet werden.

Am 4. Dezember tritt der Komet in das Sternbild Bootes. Er soll zu diesem Zeitpunkt schon so hell geworden sein, dass man ihn unter guten Sichtbedingungen außerhalb und weitab von Großstädten, mit bloßem Auge zu so eben noch ausmachen lässt.

Am 9. Dezember betritt er das Sternbild Schlange. Seine Helligkeit wird dann weiter zugenommen haben, dass er leichter zu finden sein wird. Das Sternbild Schlange geht an diesem Tag gegen 4:00 Uhr auf. Der Komet kann somit erst in den frühen Morgenstunden beobachtet werden.

Am 11. Dezember wechselt der Komet in das Sternbild Herkules und sollte mit bloßem Auge zu beobachten sein.

Am 12. Dezember wechselt der Komet in das Sternbild Schlangenträger. Er hat jetzt seine größte, beobachtbare Helligkeit erreicht. Kurz vor Sonnenaufgang befindet er sich dicht über dem östlichen Horizont. Danach bleibt er bis zum 10.06.2022 unbeobachtbar. Dann ist er allerdings so dunkel geworden, dass man ihn nur noch mit großen Teleskopen sehen kann.

Der Sternenhimmel im November 2021

Am späten Abend lehrt uns der Blick an den Sternenhimmel, dass wir uns mitten im Herbst befinden. Das berühmte Sommerdreieck mit den Sternen Atair im Adler, Wega in der Leier und Deneb im Schwan ist bereits tief in Richtung Westhorizont vorgerückt.

In südwestlicher Richtung erblicken wir hoch am Himmel das Viereck des Pegasus, woran sich in Richtung Osten die Sternenkette der Andromeda anschließt.

Fast im Zenit steht nun das von Sternen gebildete W der Kassiopeia.

Südlich von Kassiopeia in Richtung Andromeda erkennen wir in klarer, dunkler Nacht ein schwach schimmerndes Fleckchen. Es ist der berühmte Andromedanebel, eine Nachbargalaxie unserer Milchstraße und gleichzeitig das am weitesten entfernte Objekt, das man noch mit bloßem Auge sehen kann. Etwa 2,5 Millionen Jahre war das Licht der Abermilliarden Sterne der Andromeda- Milchstraße unterwegs, das wir zurzeit sehen.

Der nahende Winter kündigt sich auch bereits an. In östlicher Richtung erblickt man seine bekanntesten Sternbilder, darunter Stier, Zwillinge, Orion und Fuhrmann.

Merkur, der sonnennächste Planet, ist nur noch in der ersten Novemberwoche unser Gast. Nach dem 7. Des Monats verabschiedet er sich an den Tageshimmel und kann nicht weiter beobachtet werden.

Venus, bleibt uns im November als Abendstern nicht nur erhalten, sie wird auch immer heller. Mit den Planeten Saturn und Jupiter bildet sie eine eindrucksvolle Planetenkette, an der in der Zeit vom 08. bis zum 12. des Monats die Sichel des zunehmenden Mondes vorüberzieht.

Mars, der Rote Planet, bleibt im November unsichtbar. Er hält sich mit der Sonne am Tageshimmel auf.

Jupiter, der Gasriese, bleibt uns Beobachtungsobjekt der ersten Nachthälfte erhalten. Allerdings nimmt seine Helligkeit weiter ab.

Saturn, der Ringplanet, wird im Laufe des Novembers unauffälliger. Seine Untergänge verfrühen sich zusehends. Kann man ihn zu Anfang des Monats noch etwa 4 Stunden lang beobachten, sind es zum Ende des Monats nur noch etwa 3 Stunden.

Periodische Sternschnuppenströme gibt es auch im November.

Seit Ende September bis Ende November sind die Tauriden aktiv. Das Maximum der S-Tauriden wird für den 4. November erwartet, das Maximum der N-Tauriden für den 11. November. Jeweils maximal ein Dutzend Sternschnuppen je Stunde dürften zu beobachten sein.

Mehr Aktivität zeigen die Leoniden, die zwischen dem 13. und 30. November auftauchen. Ihr Maximum wird für die Nacht vom 17. zum 18. November erwartet, wobei mit einigen Dutzend Sternschnuppen pro Stunde zu rechnen ist.

Astronomische Highlights besonderer Art hat der November 2021 nicht zu bieten.

 

Der Sternenhimmel im Oktober 2021

Am späten Abend finden wir zwar noch die bekanntesten Sommersternbilder Adler, Leier und Schwan im Südwesten, doch hoch im Süden steht bereits das fast quadratische Herbstviereck, das den größten Teil des Sternbildes Pegasus bildet.

Weiter in Richtung Südhorizont erblicken wir den Wassermann. In der östlichen Himmelshälfte zeigen sich Andromeda, Fische und Widder. Auch der kommende Winter kündigt sich schon an. Im Osten ist bereits der Stier zu erkennen, auch Teile des Orion liegen schon über dem Horizont, ebenso im Nordosten einige Sterne der Zwillinge.

Merkur, der innerste Planet, taucht im letzten Monatsdrittel am Morgenhimmel auf und wird zu Monatsende ein immer auffälligeres Objekt am östlichen Himmel.

Venus, die Schwester unserer Erde wird am Abendhimmel immer deutlicher zu sehen sein. Bis zum Monatsende wird sie zum einem auffälligen Objekt am westlichen Horizont. Allerdings geht sie immer früher unter. Der immer früher eintretende Sonnenuntergang kompensiert allerdings die Beobachtungszeit für die Venus. Am 09. des Monats schmückt sich die Venus mit der schmalen, zunehmenden Sichel des Mondes.

Mars, der Rote Planet, ist belibt ein Objekt am Tageshimmel und kann nicht gesehen werden.

Jupiter, der Gasriese, befindet sich nach Einbruch der Dunkelheit im Südosten und hält sich bis Tagesanbruch in südlicher Richtung auf. Am 14. Kommt es zu einer Begegnung mit dem Halbmond.

Saturn, der Ringplanet, ist nach Einbruch der Dämmerung ein auffälliges Objekt am südlichen Himmel. Am 14. bereitet der Planet zusammen mit dem Halbmond und Jupiter ein interessantes Schaubild am Abendhimmel.

Periodische Sternschnuppenströme hat der Oktober auch zu bieten.

Ab dem 20. September bis Ende November fallen die Tauriden, deren Maximum aber erst im November liegt.

Von Mitte September bis ins erste Oktoberdrittel zeigen sich die Delta-Aurigiden.

Alle genannten Meteorströme sind allerdings nicht sehr ergiebig. Selbst zu mondlosen Zeiten und bei fehlenden, störenden, irdischen Lichtquellen wird ein Beobachter stündlich nur etwa eine Handvoll Sternschnuppen über den Himmel huschen sehen.

Zwischen dem 5. und dem 9. Oktober wird die Hauptaktivität der Delta-Draconiden erwartet.

Den ganzen Oktober über bis in den November hinein erscheinen die Orioniden, deren Maximum für den 21. Oktober erwartet wird. Abhängig davon wie dunkel der klare Nachthimmel ist, wird man einige wenige oder auch einige Dutzend Sternschnuppen pro Stunde zur jeweiligen Maximumszeit am Himmel aufleuchten sehen.

Astronomische Highlight hat der Oktober 2021 nicht zu bieten.

Bitte dran denken:

In der Nacht von Samstag den 30. auf Sonntag den 31. Oktober wird die Uhr auf die Winterzeit umgestellt. Die Uhr wird dann eine Stunde zurück gestellt und man kann morgens wieder etwas länger schlafen.

Der Sternenhimmel im September 2021

Am 22. September wechselt die Sonne auf ihrer scheinbaren Jahresbahn von der Nord- auf die Südhalbkugel des Himmels. Dann haben wir Herbst-Tagundnachtgleiche und somit den astronomischen Herbstanfang.

Dieser Wechsel zeigt sich ebenfalls am spätabendlichen Sternenhimmel. Das bekannte Sommerdreieck mit den hellen Sternen Wega in der Leier, Atair im Adler und Deneb im Schwan ist bereits in die Westhälfte des Himmels vorgerückt.

In der Osthälfte findet man nun Herbststernbilder wie etwa Wassermann, Fische, Widder, Pegasus und Andromeda.

Merkur, der innerste Planet, ist in diesem Monat nicht zu beobachten.

Venus, der hellste Planet, dümpelt weiter am westlichen Horizont und ist nur schlecht zu beobachten.

Mars, der Rote Planet, hält sich am Tageshimmel auf und ist somit nicht zu beobachten.

Jupiter, der Gasriese dominiert als hellstes Objekt nach dem Mond den Himmel in südlicher Richtung. Wenn um Mitternacht aus dem Horizontdunst heraus geklettert ist und seinen höchsten Stand erreicht hat, lädt er geradezu ein, mit einem Teleskop beobachtet zu werden. Bei einer Beobachtung über einige Abende kann man den Tanz seiner größten und hellsten Monde bei ihrem Tanz um den Riesen sehen. Am 17. Zieht der fast volle Mond unterhalb von Jupiter vorbei.

Saturn, der Ringplanet, wird ebenfalls zu einem Objekt der ersten Nachthälfte und verfrüht seine Untergangszeit stetig.

In der Nacht vom 16. passiert der übervolle Halbmond Saturn.

Periodische Sternschnuppenströme hat der September auch zu bieten.

Von Ende August bis Anfang September sind die Alpha-Aurigiden aktiv, das Maximum ist in der Nacht vom 31. August zum 1. September.

Den ganzen September über, mit dem Maximum etwa am 20. September, sind die Pisciden zu beobachten.

Ungefähr ab dem 20. September bis zum Ende November gibt es die Tauriden, deren Maximum aber erst im November liegt.

Von Mitte September bis ins erste Oktoberdrittel zeigen sich die Delta-Aurigiden.

Alle genannten Meteorströme sind allerdings nicht sehr ergiebig. Selbst zu mondlosen Zeiten und bei fehlenden, störenden, irdischen Lichtquellen wird ein Beobachter stündlich nur etwa eine Handvoll Sternschnuppen über den Himmel huschen sehen.

Spektakuläre astronomische Highlights hat der September 2020 nicht zu bieten.

Der Sternenhimmel im August 2021

Die Sternbilder des Sommers neigen sich langsam dem westlichen Horizont zu, während langsam im Osten die Herbststernbilder die nahende Jahreszeit ankündigen.

Jungfrau und Waage versinken schon früh hinter dem südwestlichen Horizont.

Noch relativ hoch darüber erblicken wir Bootes mit seinem sehr hell orangeleuchtenden Hauptstern Arkturus und das Sternbild des Herkules.

Im Südwesten ragen die Scheren des Skorpions über den Rand der Erdscheibe. Im Süden kann man den oberen Teil des Schützen entdecken. Über beiden prangt das wenig bekannte dreizehnte Tierkreissternbild des Schlangenträgers.

Im Südosten erscheinen der Steinbock und der Wassermann. Und auch die Fische recken sich im Osten empor.

Hoch über dem Süden erblicken wir die drei bekanntesten Sommersternbilder Adler, Leier und Schwan, deren jeweils hellsten Sterne Atair, Wega und Deneb das berühmte Sommerdreieck aufspannen.

Auch der Herbst schickt schon seine Vorboten voraus. Im Osten ist bereits das auffallend große Sternenviereck des Pegasus aufgegangen, an das sich nach Nordosten hin die Sternenkette der Andromeda anschließt. Darüber erstrahlt Kassiopeia, das auch als Himmels-W bekannt ist.

In Richtung Nordost steht Perseus, aus dem jährlich der bekannte Sternschnuppenregen der Perseiden zu kommen scheint.

Merkur, der innerste Planet, kann während des Augusts nicht beobachtet werden. Er steht am Taghimmel und wird von der Sonne überstrahlt.

Venus, der hellste Planet, kann in den ersten Augusttagen in der Dämmerung noch als Abendstern über dem westlichen Horizont wahrgenommen werden. Sie ist allerdings recht unauffällig.

Mars, unser roter Nachbar, geht bereits vor der Dämmerung im Westen unter und kann nicht beobachtet werden.

Jupiter, der Riesenplanet, ist von Anbeginn der Nacht im Sternbild Wassermann im Südosten zu finden. Wegen seiner Helligkeit ist er nicht zu übersehen.

Am 19. Wechselt er in das Sternbild Steinbock und steht am 20. des Monats Jupiter in Opposition zur Sonne. Jupiter, Erde und Sonne bilden dann eine Linie. Wenn die Sonne untergeht, geht Jupiter im Osten auf. Und wenn Jupiter morgens dann im Westen untergeht, geht die Sonne im Osten wieder auf. Gleichzeitig befinden wir uns in der geringsten Entfernung zu ihm. An diesem Tag trennen uns rund 600 Mio. km von dem Riesen. Ein Signal zum Jupiter ist dann rund 33 Minuten unterwegs.

Saturn, nicht ganz so hell wie Jupiter, ist ebenfalls nach Anbruch der Nacht zu sehen. Er befindet sich etwa eine Handbreit rechts vom Jupiter. Er befindet sich am 2. August in Opposition zur Sonne und ist die ganze Nacht über zu beobachten. Er ist am Tag der Opposition rund 1,336 Mrd. km von uns entfernt.

Periodische Sternschnuppenströme tauchen auch im August auf. Zwischen Anfang und Ende August erscheinen die Kappa-Cygniden, deren Maximum für den 17. August erwartet wird.

Ebenfalls um den 17. August herum machen sich die Cepheiden bemerkbar.

Von Ende August bis in den September zeigen sich die Alpha-Aurigiden, deren Maximum auf die Nacht vom 31. August auf den 1. September fällt.

Alle drei genannten Meteorströme sind nicht sehr ergiebig, zur Zeit ihrer Maxima werden höchstens bis zu einem Dutzend Sternschnuppen pro Stunde über den Himmel huschen.

Anders hingegen sieht es bei den Perseiden aus, die ihre Hauptaktivität zwischen dem 9. und 13. August haben, wobei das Maximum für die Nacht vom 11. auf den 12. August erwartet wird.

Als astronomisches Highlight ist der Sternschnuppenstrom der Perseiden zu erwähnen. Etwa von Ende Juli bis kurz vor Ende August sind die Perseiden aktiv, ihre Hauptaktivität entfalten sie zwischen dem 9. und 13. August, das Maximum fällt auf die Nacht vom 11. zum 12. August.

Die Erde kollidiert in dieser Zeit mit Teilen der Trümmerwolke des Kometen Swift-Tuttle.

Wenn der zunehmende Mond gegen Mitternacht untergeht und sein Licht nicht mehr stört, kann man, fernab irdischer Lichtquellen, bei klarem Himmel stündlich einige Dutzend Sternschnuppen sehen, worunter auch mehrere sehr helle sind.

Am besten macht man es sich in einem Liegestuhl bequem und richtet den Blick in Richtung Osten hoch an den Himmel. Ausgerüstet mit wärmender Kleidung und etwas Verpflegung kann man die ganze Nacht über in den Himmel schauen und auf Sternschnuppenjagd gehen.

Die Mühe lohnt sich!

Der Sternenhimmel im Juli 2021

Wir blicken am späten Juliabend in Richtung Nordwesten, wo wir den großen Wagen finden. Folgen wir dem Schwung der Wagendeichsel von den Kastensternen weg, so treffen wir im Westen auf den hellen, rötlichen Stern Arktur im Sternbild Bootes.

Typische Frühlingssternbilder sind schon weit horizontnah in den Westen vorgerückt.

Im Nordwesten sehen wir nur noch einen Teil des Löwen, im Westen die Jungfrau mit dem hellen Stern Spica und im Südwesten das lichtschwache Sternbild Waage.

In südlicher Richtung, ein Stück nach Südwest, ist der obere Teil des Skorpions zu erkennen, rechts vom hellen, rötlichen Hauptstern Antares deutet eine Sternenkette die Scheren des Spinnentieres an.

Hoch im Süden ist jetzt Herkules zu finden.

In östlicher Richtung erblicken wir die drei bekanntesten Sommersternbilder Adler, Leier und Schwan, deren jeweils hellste Sterne Atair, Wega und Deneb das berühmte Sommerdreieck aufspannen.

Auch der Herbst hat schon seine Vorboten geschickt. Im Osten ist bereits das auffallend große Sternenviereck des Pegasus aufgegangen, an das sich nach Nordosten die Sternenkette der Andromeda anschließt.

Merkur: Wer den innersten Planeten, beobachten will, muss früh aufstehen. So ab dem 5. Juli kann man ihn im Frühdunst über dem nordöstlichen Horizont ausmachen. Man benötigt schon ein geübtes Auge, um ihn zu finden. Durch ein Teleskop zeigt sich seine schmale, zunehmende Sichel. Bis zum 10. Des Monats steigt er immer höher und wird dabei immer heller. Am 10. Kann man seine zur Hälfte beleuchtete Kugel durch ein Teleskop betrachten. Allerdings ist das Vergnügen nur von kurzer Dauer, da er von der aufgehenden Sonne sehr schnell überstrahlt wird. Nach dem 10. Juli sinkt er wieder dem Horizont entgegen, hinter dem er ab dem 22. wieder vberschwindet. Am 8. des Monats gesellt sich die schmale Sichel des abnehmenden Mondes zu dem kleinen Planeten.

Venus, der hellste Planet, ist am Abendhimmel zu sehen. Allerdings dümpelt er den ganzen Monat dicht über dem westlichen Horizont herum und kann daher schnell übersehen werden.

Mars, der Rote Planet, hat sich seiner Beobachtung entzogen. Er zieht jetzt am Tag seine Bahn über den Himmel und kann nicht beobachtet werden.

Jupiter, der Riesenplanet, ist am Abendhimmel in östlicher Richtung zu sehen. Er geht täglich früher auf und seine Helligkeit nimmt zu. Ab der Monatsmitte verlagert er seine Aufgänge vor Mitternacht und wird zu einem auffälligen Objekt am Nachthimmel. Am 26. Juli gesellt sich der noch fast volle Mond zum Jupiter.

Saturn, der Ringplanet, wird immer heller und nähert sich seiner Opposition (er steht dann der Sonne gegenüber. D.h. Sonne, Erde und Saturn stehen dann in einer Linie.), die er am 02. August einnimmt. An diesem Tag ist die Entfernung zu ihm am geringsten. 1.336,703 Mio. km trennen uns dann von ihm.

Periodische Sternschnuppenströme sind auch im Juli vertreten. Vom 12. Juli bis 19. August sind die Delta-Aquariden aktiv, ihr Maximum wird etwa für den 29. Juli erwartet.

Vom 2. Juli bis 14. August erscheinen die Alpha-Capricorniden mit dem Maximum am 29. Juli.

Beide Meteorströme sind nicht allzu ergiebig. Allenfalls ein bis zwei Dutzend Sternschnuppen pro Stunde werden zur Zeit ihrer Maxima über den Himmel huschen.

Astronomische Highlights hat der Juli 2021 nicht zu bieten.

Der Sternenhimmel im Juni 2021

Am 21. Juni befindet sich die Sonne, aufgrund der Neigung der Erdachse, auf dem nördlichsten Punkt ihrer scheinbaren Jahresbahn. Der längste Tag des Jahres auf der Nordhalbkugel ist angebrochen und dies definiert den astronomischen Sommeranfang.

Die Nächte um den 21. Juni sind daher extrem kurz, sodass nur wenige Stunden für die Himmelsbeobachtung zur Verfügung stehen.

Am späten Abendhimmel zeigt sich ebenfalls der Wechsel der Jahreszeiten. Typische Frühlingssternbilder Krebs, Löwe, Jungfrau und Waage sind bereits in die Westhälfte des Himmels vorgerückt. Die östliche Himmelshälfte wird von den Sommersternbildern beherrscht. Hoch über uns im Süden finden wir den Rinderhirten (lateinisch Bootes). Auf dessen hellen orangefarbenen Hauptstern Arcturus stößt man, wenn man den Bogen der Deichsel des Großen Wagens in Gedanken verlängert.

Im Südosten erblickt man über dem Horizont den Nordteil des Skorpions mit dem rötlichen Hauptstern Antares. Hoch über dem Skorpion, links neben Bootes, zeigt sich Herkules.

Weiter im Osten fallen drei helle Sterne auf, die jeweils zu einem eigenen Sternbild gehören. Es sind dies Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler. Diese drei Sterne markieren die Eckpunkte des sogenannten Sommerdreiecks.

Merkur, der innerste Planet, ist in diesem Juni nicht sichtbar, weil er sich am Taghimmel befindet.

Venus, der hellste Planet, versteckt sich noch im Dunst der Abenddämmerung und ist nur für das geübte Auge sichtbar.

Mars, den roten Planeten, kann man in diesem Juni nur kurzzeitig beobachten. Zum einen geht er immer früher unter, zum anderen verspäten sich auf Grund er Jahreszeit die Untergänge der Sonne, die den kleinen Planeten an Helligkeit überstrahlt.

Jupiter, der Riesenplanet, verfrüht seine Aufgänge immer weiter und baut seine Helligkeit aus. Dadurch wird er langsam zu einem der auffälligsten Erscheinungen am Nachthimmel. Geht er zu Monatsbeginn noch gegen 2:00 Uhr auf, späht er zu Monatsende bereits gegen 23:00 Uhr über die östliche Horizontkante.

Saturn, der Herr der Ringe, ist im Juni 2021 praktisch die ganze Nacht über zu erblicken. Seine Aufgänge haben sich in die Zeit vor Mitternacht verlagert und seine starke Helligkeitszunahme machen ihn zu einem Auffälligen Objekt.

Periodische Sternschnuppenströme hat der Juni auch zu bieten. Für die Zeit um die Monatsmitte wird das zweite Maximum der Scorpius-Sagittarius-Meteore erwartet. Für Anfang Juni das der Tau-Herkuliden und für die Zeit um den 6. und 7. Juni werden die Libriden vorhergesagt. Um die Monatsmitte zeigen sich die Juni-Lyriden, gegen Ende des Monats die Corviden, die Juni-Draconiden und die Juni-Bootiden.

Ob die in Mitteleuropa am Mittag des 10. Juni sichtbare partielle Sonnenfinsternis ein

astronomisches Highlight ist, bleibt dem Betrachter selbst überlassen. (ACHTUNG!! ERBLINDUNGSGEFAHR!!!)

Im nördlichen Teil unseres Globus erscheint sie als Ringförmige Finsternis. Durch seine elliptische Bahn um die Erde, ist der Mond, in diesem Fall der Neumond, mal mehr, mal weniger weit von der Erde entfernt. Dadurch erscheint er uns mal größer, mal geringfügig kleiner. Am 10. Juni ist der Mond mit rund 399.000 km zu weit von der Erde entfernt, um die Sonne komplett abzudecken, wodurch im nördlichen Grönland nur eine Ringförmige Sonnenfinsternis zu beobachten ist.

Bei uns in Mitteleuropa wird er nur einen kleinen Teil der Sonnenscheibe abdecken. Viel zu gering, um eine merkliche Verdunklung wahrzunehmen. Mit geeigneten Hilfsmittel, Teleskope mit Sonnenfilter oder Sonnenfinsternis Brillen, kann man den Vorrüberzug des Mondscheibchens vor der Sonnenscheibe beobachten. Der Grad der Bedeckung ist geographisch unterschiedlich. Kann im Raum Hamburg noch eine Bedeckung von etwa 17% beobachtet werden, sind es in Wien gerade mal noch knapp 9%.

Ob wegen den Corona-Maßnahmen Beobachtungen an Sternwarten sattfinden können, bleibt abzuwarten.

Der Sternenhimmel im Mai 2021

Am Himmel dominieren jetzt die Frühlingssternbilder Löwe, Jungfrau, Bootes, die Nördliche Krone und Herkules. Sie haben die Wintersternbilder nun endgültig abgelöst.

Hoch über uns und allen anderen Sternbildern thront der Große Wagen, der der seine Runde um den Polarstern dreht.

Mit diesem Sternbild kann man nicht nur den Polarstern finden, er kann uns auch als Himmelskompass zum Auffinden weiterer Sternbilder dienen.

Folgt man dem Bogen seiner Deichsel, findet man Arktur im Sternbild des Bootes. Mit seiner leicht orangefarbenen Färbung ist er leicht zu erkennen.

Folgt man dem Bogen weiter, stößt man auf Spica, dem hellsten Stern im Sternbild der Jungfrau.

Gehen wir zurück zum Großen Wagen. Den Polarstern findet man, wenn man die Strecke der beiden hinteren Kastensterne nach „oben“ verlängert. Sucht man den Himmel in entgegengesetzter Richtung nach den hellsten Sternen ab, finden wir das Sternbild des Löwen. Den hellsten Stern in diesem Sternbild, Regulus, kann man leicht finden, wenn man die Strecke der beiden vorderen Kastensterne etwa 12 Mal nach unten, Richtung Horizont verlängert.

Die Sterne Regulus, Spica und Arktur bilden das Sommerdreieck.

Während im Westen die Wintersternbilder verschwinden, kündigen sich im Osten bereits die ersten Sommersternbilder an.

Merkur, der innerste Planet, ist unter günstigsten Bedingungen in der Abenddämmerung im Westen zu sehen, wo er sich in der ersten Monatshälfte noch aufhält.

Venus, unser nächster Nachbar kann ebenfalls zu Anfang des Monats in der Abenddämmerung am westlichen Himmel ausgemacht werden. Während des Mai löst sie sich immer weiter vom Horizont und kann immer besser beobachtet werden. Gegen Ende des Monats kann man sie in der Abenddämmerung leicht über dem westlichen Horizonts beobachten.

Auch Mars, der Rote Planet, verabschiedet sich langsam von seiner Bühne. Seine Helligkeit verringert sich während des Monats zusehends. Auch seine Untergänge verlagern sich in frühere Abendstunden. Während er zum Anfang des Monats noch kurz nach 1:00 Uhr untergeht, er zum Ende des Monats bereits kurz nach 23:00 Uhr unter. Am 15. des Monats, steht die schmale Sichel des zunehmenden Mondes rechts unterhalb von Mars.

Jupiter, der Gasriese, wird im Laufe des Mai immer früher sichtbar. Zu Monatsbeginn zeigt er sich in der Morgendämmerung dicht über dem östlichen Horizont. Während des Monats steigt er immer höher. Zum Ende des Mai steigt er gegen 3:45 Uhr über den östlichen Horizont.

Saturn, der Ringplanet, verfrüht seine Aufgänge während des Monats stetig. Anfang Mai steigt er gegen 3:30 Uhr über den Horizont. Zum Ende des Monats geht er hingegen schon um 1:40 Uhr auf und wird somit zu einem Objekt der zweiten Nachthälfte.

Periodische Sternschnuppenströme gibt es auch im Mai zwar auch, sind jedoch schwer zu beobachten.

Zwischen dem 1. und 27. Mai erscheinen die Eta-Aquariden. Zu ihrem Maximum am 5. Mai können bis zu 60 Schnuppen dieses Stroms beobachtet werden. Allerdings ist ihre Beobachtung sehr schwierig, tauchen sie doch erst spät in der zweiten Nachthälfte über östlichen Horizont auf. Um sie zu bewundern muss man südlichere Orte, wie zum Beispiel den Mittelmeerraum aufsuchen.

Ein weiterer Strom sind die Eta-Lyriden. Ein sehr schwacher Strom mit etwa 5 Sternschnuppen zu ihrem Maximum um den 8.Mai.

Bis zum 20. Mai können noch die Alpha-Scorpiden beobachtet werden. Auch ihre beste Beobachtungszeit ist die zweite Nahthälfte.

Anfang Mai (vom 1. bis zum 9.) können ab der Dämmerung die

Mai-Libriden gesehen werden. Das Maximum dieses Sternschnuppenstromes ist um den 6. Mai. Bis zu 70 Meteore können dann pro Stunde gesichtet werden.

Der Sternenhimmel im Oktober 2020

Am späten Abend finden wir zwar noch die bekanntesten Sommersternbilder Adler, Leier und Schwan im Südwesten, doch hoch im Süden steht bereits das fast quadratische Herbstviereck, das den größten Teil des Sternbildes Pegasus bildet.

Weiter in Richtung Südhorizont erblicken wir den Wassermann. In der östlichen Himmelshälfte zeigen sich Andromeda, Fische und Widder. Auch der kommende Winter kündigt sich schon an. Im Osten ist bereits der Stier zu erkennen, auch Teile des Orion liegen schon über dem Horizont, ebenso im Nordosten einige Sterne der Zwillinge.

Merkur, der innerste Planet, ist auch im Oktober nicht zu beobachten. Er hält sich mit der Sonne am Taghimmel auf.

Venus, bleibt uns auch im Oktober als Morgenstern erhalten. Von Ihrer Oberfläche sind durch ein Teleskop rund 75% zu sehen. Am Morgen des 14. Oktober zieht die schmale Sichel des abnehmenden Mondes an der Venus vorbei und bietet dem Betrachter einen schönen Anblick.

Mars, der Rote Planet, wird zum einem auffälligen  Objekt der ganzen Nacht. In der Zeit vom 02. – 03. Oktober zieht die fast runde Monscheibe unterhalb des Mars vorüber. Am 14. Oktober steht Mars in Opposition. An diesem Tag trennen uns rund 62 Mio. km. Es lonht sich, einen oder mehrere Blick(e) durch ein Teleskop zu werfen. Details wie die Polkappe oder Basaltflächen sind gut sichtbar. Anders, als noch im Frühjahr, erhebt sich unser Nachbar über die Dunstschicht des Horizonts und lässt bessere Blicke auf seine Oberfläche zu.

Jupiter, zieht es immer tiefer in den südwestlichen Himmel und nähert sich dabei Saturn immer weiter an. Obwohl er seinen größten Glanz für dieses Jahr verloren hat, bleibt er ein auffälliges Objekt am Abendhimmel. Am Abend des 22. Oktober zieht die zunehmende Sichel unterhalb von Jupiter und Saturn vorbei. Alle drei Objekte bieten dem Betrachter einen schönen Anblick.

Auch der Saturn, hat seinen größten Glanz bereits verloren. Ist aber immer noch ein auffälliges Objekt am tiefen südwestlichen Abendhimmel. Zu ihm und dem Gasriesen Jupiter gesellt sich am 22. Oktober die zunehmende Mondsichel.

Periodische Sternschnuppenströme hat der Oktober auch zu bieten.

Ungefähr seit dem 20. September bis zum Ende November gibt es die Tauriden, deren Maximum aber erst im November liegt.

Seit Mitte September bis ins erste Oktoberdrittel zeigen sich die Delta-Aurigiden.

Alle genannten Meteorströme sind allerdings nicht sehr ergiebig. Selbst zu mondlosen Zeiten und bei fehlenden, störenden, irdischen Lichtquellen wird ein Beobachter stündlich nur etwa eine Handvoll Sternschnuppen über den Himmel huschen sehen.

Zwischen dem 5. und dem 9. Oktober wird die Hauptaktivität der Delta-Draconiden erwartet.

Den ganzen Oktober über bis in den November hinein erscheinen die Orioniden, deren Maximum für den 21. Oktober erwartet wird. Abhängig davon wie dunkel der klare Nachthimmel ist, wird man einige wenige oder auch einige Dutzend Sternschnuppen pro Stunde zur jeweiligen Maximumszeit am Himmel aufleuchten sehen.

Astronomische Highlight hat der Oktober 2020 nicht zu bieten.

Bitte dran denken:

In der Nacht von Samstag den 24. auf Sonntag den 25. Oktober wird die Uhr auf die Winterzeit umgestellt. Die Uhr wird dann eine Stunde zurück gestellt und man kann morgens wieder etwas länger schlafen. Andererseits bietet sich die Gelegenheit, den Abendhimmel mit seinen Gestirnen eine Stunde länger zu genießen, da es ab jetzt Abends wieder früher dunkel wird.

Der Sternenhimmel im September 2020

Am 22. September wechselt die Sonne auf ihrer scheinbaren Jahresbahn von der Nord- auf die Südhalbkugel des Himmels. Dann haben wir Herbst-Tagundnachtgleiche und somit den astronomischen Herbstanfang.

Dieser Wechsel zeigt sich ebenfalls am spätabendlichen Sternenhimmel. Das bekannte Sommerdreieck mit den hellen Sternen Wega in der Leier, Atair im Adler und Deneb im Schwan ist bereits in die Westhälfte des Himmels vorgerückt.

In der Osthälfte findet man nun Herbststernbilder wie etwa Wassermann, Fische, Widder, Pegasus und Andromeda.

Merkur, der innerste Planet, ist in diesem Monat nicht zu beobachten.

Venus, der hellste Planet, kann in diesem Monat in den Morgenstunden beobachtet werden. Zu Monatsanfang geht sie gegen 3:00 Uhr im Nordosten auf. Bis zum Monatsende verändert sie ihren Aufgang auf 4:00 Uhr. Während dieser Zeit vergrößert sich von uns aus die sonnenbeschienene Fläche von halber Venus bis dreiviertel.

Mars, der Rote Planet, steuert auf seine Opposition im nächsten Monat zu und geht immer früher auf.  Dadurch wird zu einem auffälligen Objekt der ersten Nachthälfte. Sein rötliches Licht wird immer heller. Zum Monatsende strahlt er heller als Jupiter. Am 06. September gesellt sich der abnehmende Mond dem kleinen Planeten. Mit seinem kräftigen rot, ergibt das zusammen mit dem Mond ein schöner Anblick. Auch steigt der Mars immer höher an den Himmel, was seine Beobachtbarkeit durch ein Fernrohr steigert und Strukturen auf seiner Oberfläche besser erkennen lässt.

Zum Mars-Wetter: Um Strukturen auf dem Mars beobachten zu können muss nicht nur das Wetter auf der Erde dazu geeignet sein, auch die Wettergeschehnisse auf dem Mars sind entscheidend. Zur letzten Opposition hüllte ein riesiger Sandsturm den Planeten ein und machte eine Sicht auf die Oberfläche unmöglich. Erst zum Ende der Oppositionszeit flaute der Sandsturm ab und gab die Sicht auf Strukturen frei. Leider hatten sich zu diesem Zeitpunkt Erde und Mars wieder sehr weit voneinander entfernt, als dass einzelne Details erkennbar waren. Zur Zeit mehren sich die Beobachtungen von kleinen Staubteufeln, so wie sie auch auf der Erde beobachtet werden können. Bis jetzt haben sie sich immer wieder aufgelöst. Sie sind jedoch in der Lage den ganzen Planeten auf längere Dauer einzuhüllen.

Jupiter, der Gasriese zieht sich aus der zweiten Nachthälfte zurück und verlagert seine Sichtbarkeit in die Zeit vor Mitternacht. Er geht jetzt immer früher unter. Seine Helligkeit nimmt ab. Deutlich verringert er auch seinen Abstand zum Saturn. In der Zeit vom 24. Und 25.09. zieht der zunehmende Halbmond unter beiden Planten vorbei.

Saturn, der Ringplanet, wird ebenfalls zu einem Objekt der ersten Nachthälfte und verfrüht seine Untergangszeit stetig. Sein Abstand zum Jupiter wird dabei immer geringer. Ein hübscher Anblick bietet sich in der Zeit vom 24. Bis zum 25. Des Monats, wenn der zunehmende Halbmond an beiden Planeten vorüberzieht.

Periodische Sternschnuppenströme hat der September auch zu bieten.

Von Ende August bis Anfang September sind die Alpha-Aurigiden aktiv, das Maximum ist in der Nacht vom 31. August zum 1. September.

Den ganzen September über, mit dem Maximum etwa am 20. September, sind die Pisciden zu beobachten.

Ungefähr ab dem 20. September bis zum Ende November gibt es die Tauriden, deren Maximum aber erst im November liegt.

Von Mitte September bis ins erste Oktoberdrittel zeigen sich die Delta-Aurigiden.

Alle genannten Meteorströme sind allerdings nicht sehr ergiebig. Selbst zu mondlosen Zeiten und bei fehlenden, störenden, irdischen Lichtquellen wird ein Beobachter stündlich nur etwa eine Handvoll Sternschnuppen über den Himmel huschen sehen.

Spektakuläre astronomische Highlights hat der September 2020 nicht zu bieten.

Der Sternenhimmel im August 2020

Wer am späten Abend zum Himmel blickt, findet hoch im Süden das berühmte Sommerdreieck. Fast im Zenit finden wir Wega in der Leier, östlich davon Deneb im Schwan und südlich der beiden Atair im Adler. Diese drei hellen Sterne markieren die Eckpunkte.

Von den bekannten Frühlingssternbildern ist so gut wie nichts mehr zu sehen, sie sind bereits unter den westlichen Horizont gesunken. Dafür sind in östlicher Richtung schon die ersten Herbststernbilder aufgegangen,  wie zum Beispiel Pegasus, dessen Hauptsterne ein fast quadratförmiges Viereck aufspannen, an das sich die Sternenkette der Andromeda anschließt.

Fernab irdischer Lichtquellen erkennt man auch das matt schimmernde Band unserer Milchstraße. Von Nordosten über den Zenit hinweg bis nach Südwesten spannt es sich über den Himmel. Wir blicken dabei in die Hauptebene unserer Galaxis, wo das Licht von unzähligen, weit entfernten Sternen zu einem Lichtschleier verschmilzt.

Merkur, der innerste Planet, kann in den ersten Tagen des Augusts noch in den frühen Morgenstunden unter guten Sichtbedingungen in Richtung Nordosten dicht über Horizont beobachtet werden. Dort ist er als heller Punkt deutlich zu sehen. Allerdings wird er von der aufgehenden Sonne sehr schnell überstrahlt und er verschwindet am hellen Taghimmel.

Ab dem 05. August wird es jedoch immer schwieriger, den flinken Planeten am Himmel auszumachen.

Venus, der Aufgang des hellsten Planeten kann schon in den sehr frühen Morgenstunden beobachtet werden. Gegen 3:00 geht sie in nördöstlicher Richtung auf und dominiert als hellstes Objekt den dortigen Himmelsabschnitt. Am 15. und 16. August gesellt sich die schmale Mondsichel zur Venus. Bis zum Monatsende verliert Venus etwas an Helligkeit. Das liegt daran, dass sie sich von uns entfernt. Ist sie am ersten noch ca. 91,5 Mio. km von uns entfernt. Wächst die Strecke zum letzten des Augusts auf rund 126 Mio. km an. Dabei nimmt ihre beleuchtete Fläche zu uns zu. So wächst ihre schmale Sichel, die sie uns zu Monatsanfang gezeigt hat, zu einer halben Venus heran.

Mars, der Rote Planet, kündigt seine Opposition an. Gegen Mitternacht geht er im Osten als auffälliges rötliches Scheibchen auf. In der Zeit vom 09. und 10. August passiert der abnehmende Mond das kleine Marsscheibchen.

Jupiter, der Riesenplanet, der noch den Nachthimmel im Juli beherrschte zieht sich allmälich vom Morgenhimmel zurück und wird zu einem Objekt der ersten Nachhälfte. Dennoch gleitet er majestetisch seiner Bahn entlang.

Saturn, der Ringplanet, ist bereits bei Anbruch der Nacht am Himmel vertreten und zieht sich ebenfalls vom Morgenhimmel mehr und mehr zurück. Zur Monatsmitte steht er zum Einbruch der Dämmerung etwa eine Handbreit über dem südöstlichen Horizont und folgt Jupiter Richtung Westen. Monatsende verlagert er seinen Untergang vor Mitternacht und wird zu einem Objekt der ersten Nachthälfte. Damit neigt sich auch seine Regentschaft dem Ende entgegen. In der Zeit vom 28. und 29. August zieht der zunehmende Mond unterhalb von Jupiter und Saturn vorrüber.

Periodische Sternschnuppenströme tauchen auch im August auf. Zwischen Anfang und Ende August erscheinen die Kappa-Cygniden, deren Maximum für den 17. August erwartet wird.

Ebenfalls um den 17. August herum machen sich die Cepheiden bemerkbar.

Von Ende August bis in den September zeigen sich die Alpha-Aurigiden, deren Maximum auf die Nacht vom 31. August auf den 1. September fällt.

Alle drei genannten Meteorströme sind nicht sehr ergiebig, zur Zeit ihrer Maxima werden höchstens bis zu einem Dutzend Sternschnuppen pro Stunde über den Himmel huschen.

Anders hingegen sieht es bei den Perseiden aus, die ihre Hauptaktivität zwischen dem 9. und 13. August haben, wobei das Maximum für die Nacht vom 11. auf den 12. August erwartet wird.

Als astronomisches Highlight ist der Sternschnuppenstrom der Perseiden zu erwähnen. Etwa von Ende Juli bis kurz vor Ende August sind die Perseiden aktiv, ihre Hauptaktivität entfalten sie zwischen dem 9. und 13. August, das Maximum fällt auf die Nacht vom 11. zum 12. August.

Die Erde kollidiert in dieser Zeit mit Teilen der Trümmerwolke des Kometen Swift-Tuttle.

Wenn der zunehmende Mond gegen Mitternacht untergeht und sein Licht nicht mehr stört, kann man, fernab irdischer Lichtquellen, bei klarem Himmel stündlich einige Dutzend Sternschnuppen sehen, worunter auch mehrere sehr helle sind.

Am besten macht man es sich in einem Liegestuhl bequem und richtet den Blick in Richtung Osten hoch an den Himmel. Ausgerüstet mit wärmender Kleidung und etwas Verpflegung kann man die ganze Nacht über in den Himmel schauen und auf Sternschnuppenjagd gehen.

Die Mühe lohnt sich !

Der Sternenhimmel im März 2020

Am 20. März wechselt die Sonne auf ihrer scheinbaren Jahresbahn am Himmel von der Süd- auf die Nordhalbkugel des Himmels. Es ist Frühlingstagundnachtgleiche und damit astronomischer Frühlingsanfang. Der nahende Frühling spiegelt sich auch am spätabendlichen Sternenhimmel. Die Wintersternbilder sind allesamt in die westliche Himmelshälfte vorgerückt, von Osten bis nach Süden finden sich stattdessen die Frühlingssternbilder wie zum Beispiel Löwe und Jungfrau.

Merkur, der kleinste Planet, kann nicht beobachtet werden. Er hält sich während des Monats am Tageshimmel auf.

Venus, der vermeintliche Zwilling der Erde, hat sich zu einem sehr auffälligen Gestirn entwickelt. Schon zum Sonnenuntergang kann man sie hoch über dem westlichen Horizont leuchten sehen. Am 28. zieht die schmale Sichel des zunehmenden Mondes an dem hellen Abendstern vorbei.

Mars, der Rote Planet, ist am frühen Morgenhimmel über dem Osthorizont zu beobachten, wo er gegen 5:00 Uhr MEZ aufgeht. Während des März nimmt er stetig an Helligkeit zu. Am 18. März kommt es in den frühen Morgenstunden zu einer wunderschönen Begegnung von Mars, Jupiter, den er in der Zeit vom 18. bis zum 23. unterhalb passiert und der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes. Danach eilt Mars weiter in Richtung Saturn, den er zum Ende des Monats ebenfalls unterhalb passiert.

Jupiter, der Riesenplanet, kann am Morgenhimmel beobachtet werden. Er verfrüht weiterhin seine Aufgänge und auch seine Helligkeit nimmt weiter zu. In der Zeit vom  18. bis zum 23. zieht der rote Mars unter ihm vorbei, wobei sich am 18. noch die schmale Mondsichel gesellt.

Auch Saturn, der Herr Ringe, kann am Morgenhimmel gesehen werden. Auch er verfrüht weiter seine Aufgänge und wird dabei ein wenig heller. Am 18. bietet er mit den Planeten Mars und Jupiter und der schmalen Sichel des Mondes einen schönen Anblick.

Auch Periodische Sternschnuppenströme gibt es im März. Allerdings sind sie allesamt nicht sehr ergiebig. Nur wenige Meteore pro Stunde werden am Himmel aufleuchten. Über den gesamten Monat erscheinen die Virginiden, ab Mitte März bis Anfang April die Hydraiden und Ende des Monats die Sigma-Leoniden.

Achtung! Zeitumstellung!!

Ab dem 29. März gilt wieder die Sommerzeit!

Am Sonntag, den 26. März, werden Nachts um 2:00 Uhr MEZ die Uhren um 1 Stunde auf 3:00 Uhr MESZ umgestellt, also um 1 Stunde vor!!!

Der Sternenhimmel im Februar 2020

Zwar wird der spätabendliche Februar-Sternenhimmel noch immer von den Wintersternbildern beherrscht, doch einige von ihnen sind bereits gegenüber dem Vormonat in den Südwesten vorgerückt. Dort befinden sich der Fuhrmann, der Stier und der Orion. Im Süden erblickt man den großen und den kleinen Hund sowie die Zwillinge. Vom bevorstehenden Frühling künden der Löwe und Jungfrau, die im Osten heraufgezogen sind.

Merkur, der innerste Planet, ist in der ersten Monatshälfte, speziell in der Zeit vom 06. bis 12. des Monats, am Abendhimmel gut zu beobachten. Tagtäglich verspäten sich seine Unterganszeiten. Geht er am 1. noch gegen 18:30 Uhr MEZ unter, versinkt er am 10. erst gegen 19:11 Uhr MEZ hinter dem westlichen Horizont.

Venus steigt immer höher über den westlichen Horizont auf, und wird dabei immer deutlicher sichtbar. Geht der Planet zum Monatsanfang gegen 20:55 Uhr MEZ unter, kann man sie zum Monatsende noch bis 22:10 Uhr MEZ beobachten. In der Zeit vom 26. bis 28. Februar zieht die zunehmende Mondsichel unterhalb an der Venus vorbei. Am 27. bilden die beiden Himmelskörper zusammen einen besonders schönen Anblick.

Mars, der Rote Planet, entwickelt sich am Morgenhimmel zu einem auffälligen Objekt. Seine Helligkeit nimmt in diesem Monat deutlich zu. Geht er Anfang des Februars noch gegen 5:25 Uhr MEZ auf, verfrühen sich seine Aufgänge Ende des Monats auf 5:00 Uhr MEZ.

Jupiter, der Gasriese, wird im Laufe dieses Februars immer früher sichtbar. Zeigt er sich zu Monatsbeginn gegen 7:10 Uhr MEZ über dem südöstlichen Horizont, erscheint er am Monatsende dort bereits gegen 5:44 Uhr MEZ. Jupiter wird in dieser Zeit immer heller.

Saturn, der Ringplanet, löst sich erst Ende Februar um etwa 6:05 Uhr MEZ aus dem Dunstkreis des östlichen Horizontes und kann dann für eine kurze Zeit beobachtet werden. Denn sehr schnell verschwindet er am immer heller werdenden Morgenhimmel.

Periodische Sternschnuppenströme gibt es zwar auch im Februar, aber sie sind allesamt nicht sehr ergiebig.

Zwischen dem 1. und 15. Februar erscheinen die Alpha-Aurigiden, zwischen dem 15. Februar und 10. März die Delta-Leoniden mit dem Maximum um den 25. Februar, und gegen Ende Februar tauchen die Virginiden auf. Von den genannten Meteorströmen werden aber jeweils nur einige wenige Sternschnuppenfälle je Stunde erwartet.

Der Sternenhimmel im Januar 2020

Am späten Abend befinden sich die markanten Wintersternbilder in südlicher Richtung am Himmel.

Über dem Südhorizont strahlt der Orion, um ihn herum erblickt man den Stier, den Fuhrmann, die Zwillinge sowie den kleinen und den großen Hund.

Im Westen, kurz vor dem Untergang, ist noch das auffällige Sternenviereck des Pegasus zu sehen, der zu den Herbststernbildern gehört.

Im Osten ist mit dem Löwen bereits ein bekanntes Frühlingssternbild aufgegangen.

Merkur, der innerste Planet, bis Monatsende gar nicht zu beobachten. Am 28. zeigt er sich nur für wenige Minuten dicht über dem westlichen Horizont in der hellen Dämmerung, in der er bis zum letzten des Monats immer höher steigt. Dennoch bleiben nur wenige Minuten zur Beobachtung.

Venus, unser Schwesterplanet entwickelt sich zu einem auffälligen Abendgestirn. Geht sie als fast ganzes Scheibchen zu Anfang Januar noch gegen 18:15 Uhr unter, steigt sie im Laufe des Monats immer höher und verspätet ihre Untergänge. Am Letzten des Monats kann sie bis kurz vor 20:00 Uhr gesichtet werden. Dabei entwickelt sie sich nach Sonne und Mond zum hellsten Gestirn am Himmel, obwohl ihr Scheibchen dabei immer kleiner wird.

Mars, der Rote Planet, ist weiter am Morgenhimmel zu sehen, wo er gegen 5:00 Uhr aufgeht. Ab dem 19. bis Ende des Monats zieht er an Antares vorbei, dem Hauptstern im Sternbild des Skorpion, mit dem er wegen der gleichen rötlichen Färbung gerne verwechselt wird.  Er verweilt während seiner Beobachtungszeit in Horizontnähe, was wegen der dort dichteren Atmosphäre die Beobachtung mit Teleskopen erschwert.

Jupiter Nachdem sich der Riesenplanet am Ende des letzten Jahres vom Abendhimmel verabschiedet hat, taucht er gegen Ende des Monats in der Dämmerung des südöstlichen Morgenhimmels wieder auf.

Saturn steht am Tageshimmel und kann nicht beobachtet werden.

Periodische Sternschnuppenströme sind im Januar die Delta-Canceriden und die Quadrantiden.

Die Delta-Canceriden sind in den ersten drei Januarwochen aktiv, das Maximum wird für den 16. Januar vorhergesagt. Allerdings ist stündlich nur etwa mit einer Handvoll Meteoren zu rechnen.

In der ersten Januarwoche zeigen sich die Quadrantiden, deren Maximum dieses Jahr am 4. Januar erwartet wird. Bis zu 100 Meteore können dann in den frühen Morgenstunden gesehen werden.

Astronomische Highlights besonderer Art hat der Januar 2020 nicht zu bieten.

Der Sternenhimmel im Dezember 2019

Ein Blick Richtung Osten am frühen Abend zeigt uns, dass die Wintersternbilder schon hoch an den Himmel gestiegen sind. Dem Stier und dem Fuhrmann folgen Orion und die Zwillinge. Unübersehbar werden die Herbststernbilder Richtung Süden verdrängt.

Hoch im Süden, nahe dem Zenit steht das Pegasus-Quadrat. Unter ihm sind die Fische, der Walfisch und der Wassermann, der sich mit dem Steinbock etwa eine Handbreit über Horizont befindet.

In Richtung Westen schickt sich das Sommerdreieck zum Untergehen an. Nur dem jetzt früh hereinbrechenden Abend ist es geschuldet, dass das Dreieck noch zu sehen ist. Tief im Westen ist noch Herkules zu erkennen.

Währen der Große Wagen sich in Richtung Norden anschickt wieder aufzusteigen, neigt sich der Drache dem Horizont zu.

Hoch über uns befinden sich jetzt die Sternbilder Kassiopeia, das sogenannte Himmels-W, Perseus und Andromeda. Und zu vorgerückter Stunde zeigt sich Sirius über dem südöstlichen Horizont.

Merkur, der innerste Planet befindet zum Anfang des Monats noch am Morgenhimmel. Gegen 6:00 Uhr geht er am 1. südöstlichen Himmel auf und ist dann etwa 1 Stunde zu beobachten. Allerdings geht er von Tag zu Tag immer später auf, so dass er ab dem 13. nicht mehr gesehen werden kann.

Venus, befindet sich zu Monatsanfang noch in einer Reihe mit Jupiter und Saturn und kann am Nachmittag am südwestlichen Horizont mit ihnen beobachtet werden. Sie geht jedoch immer später unter und zieht vom 10. bis 12. Des Monats südlich am Saturn vorbei. Geht sie zum Monatsanfang noch gegen 17:00 Uhr unter, verspäten sie sich zum Monatsende hin, wo sie gegen 18:20 Uhr untergeht. In der Zeit vom 28. bis 29.12. zieht die schmale Mondsichel an der Venus vorbei.

Mars, der rote Planet kann am Morgenhimmel beobachtet werden. Allerdings ist er noch kein sehr auffälliges Gestirn. Er geht gegen 5:00 Uhr am südöstlichen Himmel auf und verblasst in dann mit der aufgehenden Sonne. Am 23. Kommt es zu einem hübschen Anblick mit der abnehmenden Mondsichel, die nördlich an ihm vorüber zieht.

Jupiter, der Riesenplanet, hat sich vom Abend-/Nachthimmel verabschiedet und kann nicht mehr beobachtet werden.

Saturn, der Herr der Ringe, ist noch bis zum 20. zu beobachten. Danach zieht er sich vom Abend-/Nachthimmel zurück und steht nur noch Tagsüber am Fimament.

Periodische Sternschnuppenströme:

Vom 5. bis 15. Dezember können die Geminiden beobachtet werden. Das Maximum wird in diesem Jahr in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember erwartet. Mit ungefähr 120 Schnuppen kann in der Stunde gerechnet werden.

Mit rund 10 Meteoren/Stunde können vom 15. bis 24.12. die Ursiden beobachtet werden. Ein ebenso wenig ergiebiger Sternschnuppenstrom sind die Coma-Bereniciden, die sich zur Monatsmitte zeigen. Zum Maximum um den 18.12. ist mit 5 bis 10 Meteoren zu rechnen.

Der Sternenhimmel im November 2019

Am späten Abend lehrt uns der Blick an den Sternenhimmel, dass wir uns mitten im Herbst befinden.

Das berühmte Sommerdreieck mit den Sternen Atair im Adler, Wega in der Leier und Deneb im Schwan ist bereits tief in Richtung Westhorizont vorgerückt.

In südwestlicher Richtung erblicken wir hoch am Himmel das Viereck des Pegasus, woran sich in Richtung Osten die Sternenkette der Andromeda anschließt.

Fast im Zenit steht nun das von Sternen gebildete W der Kassiopeia. Südlich von Kassiopeia in Richtung Andromeda erkennen wir in klarer, dunkler Nacht ein schwachschimmerndes Fleckchen. Es ist der berühmte Andromedanebel, eine Nachbargalaxis unserer Milchstraße und gleichzeitig das am weitesten entfernte Objekt, dass man noch mit bloßem Auge sehen kann. Etwa 2,5 Millionen Jahre war das Licht der abermilliarden Sterne der Andromeda-Milchstraße unterwegs, dass wir zur Zeit sehen.

Der nahende Winter kündigt sich auch bereits an. In östlicher Richtung erblickt man seine bekanntesten Sternbilder, darunter Stier, Zwillinge, Orion und Fuhrmann.

Merkur, der innerste Planet, bietet uns am 11. ein besonderes Ereignis, einen Merkurtransit. Dann zieht die kleine Scheibe ab 13:35 Uhr bis 19:04 Uhr vor  der Sonne her und kann mit Teleskopen mit Sonnenfilter dabei beobachtet werden. Leider geht die Sonne zu dieser Zeit in unseren Breiten gegen 16:42 Uhr unter. Die Distanz zwischen Merkur und der Erde beträgt während des Ereignisses rund 101 Mio. km. Am 28. November ist der flinke Geselle schon wieder am Morgenhimmel zu bewundern.

Venus, unser Schwesterplanet, lässt sich am frühen Abendhimmel blicken, bleibt aber noch unauffällig. Bald wird sie als auffälliger Abendstern über dem westlichen Horizont strahlen. Am 28., in der frühen Dämmerung steht sie mit Jupiter und der schmalen Mondsichel sehr dicht über dem Horizont eine Linie.

Mars, der Rote Planet, ist am frühen Morgenhimmel zu finden. Am24. wird er von der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes besucht.

Jupiter, der Gasriese, der uns den ganzen Sommer sehr hell begleitet hat, wird immer unscheinbarer und verabschiedet sich gegen Monatsende von uns.

Saturn befindet sich am südwestlichen Himmel. Am 2. und am 29. gesellt sich Vater Mond zum Ringplaneten. Während die Begenung am 2. noch hoch am Himmel stattfindet, findet sie am 29. dicht über dem südwestlichen Horizont statt.

Periodische Sternschnuppenströme gibt es im November auch.

Seit Ende September bis Ende November sind die Tauriden aktiv. Das Maximum der Süd-Tauriden wird für den 5. November erwartet, das Maximum der Nord-Tauriden für den 12. November.

Jeweils maximal ein Dutzend Sternschnuppen je Stunde dürften zu beobachten sein.

Mehr Aktivität zeigen die Leoniden, die zwischen dem 13. und 30. November auftauchen. Ihr Maximum wird für die Nacht vom 17. zum 18. November erwartet, wobei mit etwa zwei Dutzend Sternschnuppen pro Stunde zu rechnen ist.

Weitere astronomische Highlights hat der November 2019 nicht zu bieten.

Der Sternenhimmel im Oktober 2019

Am späten Abend finden wir zwar noch die bekanntesten Sommersternbilder Adler, Leier und Schwan im Südwesten, doch hoch im Süden steht bereits das fast quadratische Herbstviereck, das den größten Teil des Sternbildes Pegasus bildet.

Weiter in Richtung Südhorizont erblicken wir den Wassermann. In der östlichen Himmelshälfte zeigen sich Andromeda, Fische und Widder. Auch der kommende Winter kündigt sich schon an. Im Osten ist bereits der Stier zu erkennen, auch Teile des Orion liegen schon über dem Horizont, ebenso im Nordosten einige Sterne der Zwillinge.

Merkur, der innerste Planet, ist auch im Oktober nicht zu beobachten. Er hält sich mit der Sonne am Taghimmel auf.

Venus, der hellste Planet, hält sich ebenfalls am Taghimmel auf. Erst gegen Ende des Monats kann sie für wenige Minuten tief im Südwesten beobachtet werden. Für Teleskopfreunde zeigt sich als fast runde Scheibe.

Mars, der Rote Planet, ist ebenfalls ein Objekt am Tageshimmel und kann nicht gesehen werden.

Jupiter, der Gasriese, befindet sich nach Einbruch der Dunkelheit im Südwesten. Seine Untergänge verfrühen sich zusehends und somit ist er nur noch für ein bis zwei Stunden zu sehen. Am 3. und am 31. Oktober bieten die schmale Sichel des Mondes und Jupiter zusammen einen schönen Anblick. Besonders am 31. Wenn die schmale Sichel des Mondes am untergehenden Jupiter vorbei zieht.

Saturn, der Ringplanet, ist nach Einbruch der Dämmerung ein auffälliges Objekt am Südwesthimmel. Am 5. bereitet der Planet zusammen mit dem Halbmond ein interessantes Schaubild am Abendhimmel.

Periodische Sternschnuppenströme hat der Oktober auch zu bieten.

Ungefähr seit dem 20. September bis zum Ende November gibt es die Tauriden, deren Maximum aber erst im November liegt.

Seit Mitte September bis ins erste Oktoberdrittel zeigen sich die Delta-Aurigiden.

Alle genannten Meteorströme sind allerdings nicht sehr ergiebig. Selbst zu mondlosen Zeiten und bei fehlenden, störenden, irdischen Lichtquellen wird ein Beobachter stündlich nur etwa eine Handvoll Sternschnuppen über den Himmel huschen sehen.

Zwischen dem 5. und dem 9. Oktober wird die Hauptaktivität der Delta-Draconiden erwartet.

Den ganzen Oktober über bis in den November hinein erscheinen die Orioniden, deren Maximum für den 21. Oktober erwartet wird. Abhängig davon wie dunkel der klare Nachthimmel ist, wird man einige wenige oder auch einige Dutzend Sternschnuppen pro Stunde zur jeweiligen Maximumszeit am Himmel aufleuchten sehen.

Astronomische Highlight hat der Oktober 2019 nicht zu bieten.

Bitte dran denken:

In der Nacht von Samstag den 27. auf Sonntag den 28. Oktober wird die Uhr auf die Winterzeit umgestellt. Die Uhr wird dann eine Stunde zurück gestellt und man kann morgens wieder etwas länger schlafen.

Der Sternenhimmel im September 2019

Am 23. September wechselt die Sonne auf ihrer scheinbaren Jahresbahn von der Nord- auf die Südhalbkugel des Himmels. Dann haben wir Herbsttagundnachtgleiche und somit den astronomischen Herbstanfang.

Dieser Wechsel zeigt sich ebenfalls am spätabendlichen Sternenhimmel. Das bekannte Sommerdreieck mit den hellen Sternen Wega in der Leier, Atair im Adler und Deneb im Schwan ist bereits in die Westhälfte des Himmels vorgerückt.

In der Osthälfte findet man nun Herbststernbilder wie etwa Wassermann, Fische, Widder, Pegasus und Andromeda.

Merkur, befindet sich zu nah an der Sonne um beobachtet zu werden. Zwar vergrößert er seinen Winkelabstand von der Sonne, jedoch nicht groß genug, um ihn am frühen Abend nach Sonnenuntergang sehen zu können.

Venus, der hellste Planet, befindet sich am Tageshimmel und kann weiterhin nicht beobachtet werden.

Mars, der Rote Planet, hält sich am Tageshimmel auf und bleibt dem September über unsichtbar.

Jupiter, der Gasriese, geht nun immer früher unter und ist ein Objekt des frühen Abends geworden. Einzig die früher eintretende Dämmerung  erlaubt uns eine etwas längere Sichtbarkeit dieses Planeten. Geht er zum Monatsanfang noch um 23:40 Uhr unter, geschieht dies zu Monatsmitte bereits um 22:49 Uhr und zum Monatsende um 21:57 Uhr. Dabei nimmt auch seine Helligkeit ab.

Saturn, der Ringplanet, ist nach einbrechen der Dunkelheit etwa eine Handbreit über dem Horizont im Süden zu sehen während sich rechts von ihm das Band der Milchstraße über den Himmel zieht. Da seine Untergänge sich immer mehr verfrühen, wird er zur Monatsmitte zu einem reinen Objekt der ersten Nachthälfte. Am 8. September zieht der Mond gegen Mittag südlich des Saturns vorbei, was wegen des Taghimmels unbeobachtbar bleibt. Jedoch stehen beide Objekte nach Einbruch der Dunkelheit nah beieinander.

Periodische Sternschnuppenströme hat der September auch zu bieten.

Seit dem Ende August bis Anfang September sind die Alpha-Aurigiden aktiv, das Maximum ist in der Nacht vom 31. August zum 1. September.

Den ganzen September über, mit dem Maximum etwa am 19. September, sind die Pisciden zu beobachten.

Ungefähr ab dem 20. September bis zum Ende November gibt es die Tauriden, deren Maximum aber erst im November liegt.

Von Mitte September bis ins erste Oktoberdrittel zeigen sich die Delta-Aurigiden, wobei das Maximum für den 3. Oktober erwartet wird.

Alle genannten Meteorströme sind allerdings nicht sehr ergiebig. Selbst zu mondlosen Zeiten und bei fehlenden störenden irdischen Lichtquellen wird ein Beobachter stündlich nur etwa eine Handvoll Sternschnuppen über den Himmel huschen sehen.

Der Sternenhimmel im August 2019

Wer am späten Abend zum Himmel blickt, findet hoch im Süden das berühmte Sommerdreieck. Fast im Zenit finden wir Wega in der Leier, östlich davon Deneb im Schwan und südlich der beiden Atair im Adler. Diese drei hellen Sterne markieren die Eckpunkte.

Von den bekannten Frühlingssternbildern ist so gut wie nichts mehr zu sehen, sie sind bereits unter den westlichen Horizont gesunken. Dafür sind in östlicher Richtung schon die ersten Herbststernbilder aufgegangen,  wie zum Beispiel Pegasus, dessen Hauptsterne ein fast quadratförmiges Viereck aufspannen, an das sich die Sternenkette der Andromeda anschließt.

Fernab irdischer Lichtquellen erkennt man auch das matt schimmernde Band unserer Milchstraße. Von Nordosten über den Zenit hinweg bis nach Südwesten spannt es sich über den Himmel. Wir blicken dabei in die Hauptebene unserer Galaxis, wo das Licht von unzähligen, weit entfernten Sternen zu einem Lichtschleier verschmilzt.

Merkur, der innerste Planet, gewinnt zwar im Laufe des August erheblichen Winkelabstand zur Sonne, und wird zwischen dem 8. Und dem 23. am Morgenhimmel sichtbar sein.

Venus, der hellste Planet, befindet sich von uns aus gesehen hinter der Sonne und kann nicht betrachtet werden.

Mars, der Rote Planet, hält sich weiter am Tageshimmel auf und kann vorerst nicht beobachtet werden.

Jupiter, der Riesenplanet, geht im Laufe des August immer früher unter. Ab dem 15. August geht er schon vor Mitternacht unter. Die Zeit, wo er die ganze Nacht über den Nachthimmel herrschte ist vorüber.

Saturn, der Ringplanet, ist bereits bei Anbruch der Nacht am Himmel vertreten. Vom Morgenhimmel zieht er sich mehr und mehr zurück. Zur Monatsmitte geht er gegen 02:00 Uhr unter. Zum Monatsende verlagert er seinen Untergang vor Mitternacht und wird zu einem Objekt der ersten Nachthälfte. Damit neigt sich auch seine Regentschaft dem Ende entgegen.

Periodische Sternschnuppenströme tauchen auch im August auf. Zwischen Anfang und Ende August erscheinen die Kappa-Cygniden, deren Maximum für den 17. August erwartet wird.

Ebenfalls um den 17. August herum machen sich die Cepheiden bemerkbar.

Von Ende August bis in den September zeigen sich die Alpha-Aurigiden, deren Maximum auf die Nacht vom 31. August auf den 1. September fällt.

Alle drei genannten Meteorströme sind nicht sehr ergiebig, zur Zeit ihrer Maxima werden höchstens bis zu einem Dutzend Sternschnuppen pro Stunde über den Himmel huschen.

Anders hingegen sieht es bei den Perseiden aus, die ihre Hauptaktivität zwischen dem 9. und 13. August haben, wobei das Maximum für die Nacht vom 11. auf den 12. August erwartet wird.

Als astronomisches Highlight ist der Sternschnuppenstrom der Perseiden zu erwähnen. Etwa von Ende Juli bis kurz vor Ende August sind die Perseiden aktiv, ihre Hauptaktivität entfalten sie zwischen dem 9. und 13. August, das Maximum fällt auf die Nacht vom 11. zum 12. August.

Die Erde kollidiert in dieser Zeit mit Teilen der Trümmerwolke des Kometen Swift-Tuttle.

Wenn der zunehmende Mond gegen Mitternacht untergeht und sein Licht nicht mehr stört, kann man, fernab irdischer Lichtquellen, bei klarem Himmel stündlich einige Dutzend Sternschnuppen sehen, worunter auch mehrere sehr helle sind.

Am besten macht man es sich in einem Liegestuhl bequem und richtet den Blick in Richtung Osten hoch an den Himmel. Ausgerüstet mit wärmender Kleidung und etwas Verpflegung kann man die ganze Nacht über in den Himmel schauen und auf Sternschnuppenjagd gehen.

Die Mühe lohnt sich !

Der Sternenhimmel im Juli 2019

Wir blicken am späten Juliabend in Richtung Nordwesten, wo wir den großen Wagen finden. Folgen wir dem Schwung der Wagendeichsel von den Kastensternen weg, so treffen wir im Westen auf den hellen, rötlichen Stern Arcturus im Sternbild Bootes.

Typische Frühlingssternbilder sind schon weit Horizontnah in den Westen vorgerückt.

Im Nordwesten sehen wir nur noch einen Teil des Löwen, im Westen die Jungfrau mit dem hellen Stern Spica und im Südwesten das lichtschwache Sternbild Waage.

In südlicher Richtung, ein Stück nach Südwest, ist der obere Teil des Skorpions zu erkennen, rechts vom hellen, rötlichen Hauptstern Antares deutet eine Sternenkette die Scheren des Spinnentieres an.

Hoch im Süden ist jetzt Herkules zu finden.

In östlicher Richtung erblicken wir die drei bekanntesten Sommersternbilder Adler, Leier und Schwan, deren jeweils hellste Sterne Atair, Wega und Deneb das berühmte Sommerdreieck aufspannen.

Auch der Herbst hat schon seine Vorboten geschickt. Im Osten ist bereits das auffallend große Sternenviereck des Pegasus aufgegangen, an das sich nach Nordosten die Sternenkette der Andromeda anschließt.

Merkur, der flinke innerste Planet ist unbeobachtbar. Er wird erst im August wieder für wenige Tage am Morgenhimmel sichtbar werden.

Venus, auch die Venus hat ihre Sichtbarkeit beendet und bleibt uns den Juli über verborgen.

Mars, ebenfalls hat sich der Rote Planet, aus dem Staub gemacht. Er steht jetzt am Tageshimmel und kann vorerst nicht mehr beobachtet werden.

Jupiter, der Riesenplanet, ist am Abendhimmel deutlich in südlicher Richtung zu sehen. Er geht aber täglich früher unter und wird zu einem Objekt der ersten Nachthälfte

Saturn, der Ringplanet, ist bereits vor Anbruch der Nacht aufgegangen und strahlt am Abend bereits vom Südosthimmel herab. Er wandert scheinbar, wie alle anderen Gestirne auch, im Laufe der Nacht über den Himmel und geht am Morgen kurz vor Sonnenaufgang unter. Am 9. Juli steht er in Opposition zur Sonne. D.h. er geht auf, wenn die Sonne untergeht und geht unter, wenn die Sonne aufgeht. Danach verfrühen sich seine Auf- und Untergänge jeden Tag um 4 Minuten.

Periodische Sternschnuppenströme sind auch im Juli vertreten. Vom 12. Juli bis 19. August sind die Delta-Aquariden aktiv, ihr Maximum wird etwa für den 29. Juli erwartet.

Vom 2. Juli bis 14. August erscheinen die Alpha-Capricorniden mit dem Maximum am 29. Juli.

Beide Meteorströme sind nicht allzu ergiebig. Allenfalls ein bis zwei Dutzend Sternschnuppen pro Stunde werden zur Zeit ihrer Maxima über den Himmel huschen.

Als astronomisches Highlight bietet uns der Juli 2019 am 16. ein ganz besonderes Spektakel. Bei klarem Himmel können wir eine partielle Mondfinsternis beobachten. Im Gegensatz zu einer totalen Finsternis, wird hier nur ein Teil, etwa 66 % der Mondscheibe von der Erde bedeckt.

Ein Weltuntergang ist dabei allerdings nicht zu befürchten.

Der Sternenhimmel im März 2019

Am 20. März um 22:58 Uhr wechselt die Sonne auf ihrer scheinbaren Jahresbahn von der Süd- auf die Nordhalbkugel des Himmels. Es ist Frühlingstagundnachtgleiche und damit astronomischer Frühlingsanfang. Der nahende Frühling spiegelt sich auch am spätabendlichen Sternenhimmel. Die Wintersternbilder sind allesamt in die westliche Himmelshälfte vorgerückt, von Osten bis nach Süden finden sich stattdessen die Frühlingssternbilder wie zum Beispiel Löwe und Jungfrau.

Merkur, der schnellste Planet in unserem Sonnensystem kann noch bis zum 5. des Monats für wenige Minuten kurz nach Einbruch der Dämmerung beobachtet werden. Dann nähert er sich der Sonne so stark an, dass er in ihrem hellen Schein verschwindet.

Venus, ist zwar noch als Morgenstern zu bewundern, verliert jedoch an Helligkeit. Am 1. März führt sie von links betrachtet, den Reigen der hellsten Himmelskörper an. Saturn als heller Punkt rechts neben ihr steigt über den Morgendunst empor. Er folgt der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes, die wiederum Jupiter folgt. Am 2. März befindet sich die schmale Mondsichel zwischen Venus und Saturn.

Mars, der Rote Planet, ist nach wie vor kurz nach Einbruch der Dunkelheit hoch im Süden zu sehen. Er bleibt weiterhin ein Objekt der ersten Nachthälfte. Am 23. März um Mittag beginnt auf unserem Nachbarn der Frühling. Allerdings ist er zu diesem Zeitpunkt rund 293 Mio. km von uns zu weit entfernt, seine abnehmende Polkappe zu beobachten. Am 30. März schickt sich der rote Planet, der Namensgeber dieses Monats ist, an, „Das Goldene Tor der Ekliptik“ zu durchqueren. Er begibt sich nun zwischen die beiden offenen Sternhaufen der Plejaden und der Hyaden im Sternbild des Stiers. Für die Durchquerung dieses Tors benötigt er die Zeit bis zum 8. April.

Jupiter, der Riesenplanet, geht nun immer früher auf, bleibt aber noch ein Objekt der 2. Nachthälfte. Geht er zu Beginn des Monats noch gegen

3:50 Uhr auf, verfrühen sich seine Aufgänge zu Monatsende auf 2:00 Uhr (MEZ). Am 27. März stehen der abnehmende Halbmond und der Riesenplanet dicht nebeneinander.

Auch der Saturn, der Ringplanet, verfrüht seine Aufgänge immer mehr. Verbirgst sich jedoch noch der zweiten Nachthälfte. Zum 1. Blickt er gegen 5:35 Uhr MEZ  über die Horizont ebene, ist es am letzten des Monats schon um 3:40 Uhr MEZ.

Auch Periodische Sternschnuppenströme gibt es im März. Allerdings sind sie allesamt nicht sehr ergiebig. Nur wenige Meteore pro Stunde werden am Himmel aufleuchten. Über den gesamten Monat erscheinen die Virginiden, ab Mitte März bis Anfang April die Hydraiden und Ende des Monats die Sigma-Leoniden.

Achtung! Zeitumstellung!!

Vom 31. März bis einschließlich 27. Oktober gilt wieder die Sommerzeit!!

Am Sonntag, den 31. März, werden Nachts um 2:00 Uhr MEZ die Uhren um 1 Stunde auf

3:00 Uhr MESZ umgestellt, also um 

1 Stunde vor!!!

Der Sternenhimmel im Februar 2019

Zwar wird der spät abendliche Februar-Sternenhimmel noch immer von den Wintersternbildern beherrscht, doch einige von ihnen sind bereits gegenüber dem Vormonat in den Südwesten vorgerückt. Dort befinden sich der Fuhrmann, der Stier und der Orion. Im Süden erblickt man den großen und den kleinen Hund sowie die Zwillinge. Vom bevorstehenden Frühling künden der Löwe und Jungfrau, die im Osten heraufgezogen sind.

Merkur, der innerste Planet, kann ab dem 20. Februar, kurz nach Einbruch der Dunkelheit für wenige Minuten im Westen beobachtet werden. bevor er in der Abenddämmerung versinkt.

Venus bleibt ein auffälliges Objekt am Morgenhimmel und läutet am 1. Februar einem schönen Reigen aus der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes und dem Jupiter den neuen Monat ein. Zu den drei hellen Objekten unseres Sonnensystems gesellt sich der rote Stern Antares im Sternbild des Skorpion. In den Tagen vom 16. bis 20. des Monats streift Venus, die nun immer später aufgeht, an Saturn vorbei, dessen Aufgänge sich immer mehr verfrühen.

Mars, der Rote Planet, bleibt weiter ein Gast der ersten Nachthälfte. Bereits kurz nach Einbruch der Dunkelheit kann er hoch im Süden erspäht werden. Obwohl er sich immer weiter von der Erde entfernt und zusehends dunkler wird, bleibt er ein auffälliges Objekt am Abendhimmel.

Jupiter, der Gasriese, wird im Laufe dieses Februar immer früher sichtbar. Zu Monatsbeginn zeigt er sich gegen 5:20 Uhr MEZ über dem südöstlichen Horizont, am Monatsende bereits gegen 3:50 Uhr MEZ und bleibt dann bis zum Ende der Nacht sichtbar. Jupiter wird während dieser Zeit immer heller.

Am 27. und 28. gesellt sich die schmale Sichel des abnehmenden Mondes zum größten Planeten unseres Sonnensystems.

Saturn, der Ringplanet, löst sich Mitte Februar ab etwa 6:20 Uhr MEZ aus dem Dunstkreis des östlichen Horizontes. Bis zu Ende des Monats verfrühen sich seine Aufgänge mehr und mehr, so dass man ihn dann schon gegen 5:40 Uhr MEZ aufgehen sehen kann. In den Tagen vom 16. bis 20. des Monats streift Venus, die nun immer später aufgeht, an Saturn vorbei, dessen Aufgänge sich weiter verfrühen.

Periodische Sternschnuppenströme gibt es zwar auch im Februar, aber sie sind allesamt nicht sehr ergiebig.

Zwischen dem 1. und 15. Februar erscheinen die Alpha-Aurigiden, zwischen dem 15. Februar und 10. März die Delta-Leoniden mit dem Maximum um den 25. Februar, und gegen Ende Februar tauchen die Virginiden auf. Von den genannten Meteorströmen werden aber jeweils nur einige wenige Sternschnuppenfälle je Stunde erwartet.

Der Sternenhimmel im Januar 2019

Ein Blick Richtung Osten am frühen Abend zeigt uns, dass die Wintersternbilder schon hoch gestiegen sind. Dem Stier und dem Fuhrmann folgen Orion und die Zwillinge. unübersehbar werden die Herbststernbilder Richtung Süden verdrängt.

Hoch im Süden, nahe dem Zenit steht das Pegasus-Quadrat. Unter ihm sind die Fische, der Walfisch und der Wassermann zu sehen.  sind etwa eine Handbreit über Horizont der Wassermann und der Steinbock zu sehen.

Richtung Westen schließt sich der Steinbock an. In Richtung Westen schickt sich das Sommerdreieck zum Untergehen. Nur dem jetzt früh hereinbrechenden Abend ist es geschuldet, dass das Dreieck noch zu sehen ist. Tief im Westen ist noch Herkules zu sehen.

Währen der Große Wagen sich in Richtung Norden anschickt wieder aufzusteigen, neigt sich der Drache dem Horizont zu.

Hoch über uns befinden sich jetzt die Sternbilder Kassiopeia, das sogenannte Himmels-W, Perseus und Andromeda. Und zu vorgerückter Stunde zeigt sich Sirius über dem südöstlichen Horizont.

Mondfinsternis

Am Morgen des 21. Januar kommt es zu einer totalen Mondfinsternis. Um 3:35 Uhr MEZ tritt der Mond in den Halbschatten ein. Um 4:34 in den Kernschatten der Erde. Um 5:41 Uhr beginnt die Totalität. Der Mond erscheint nun Kupferrot am westlichen Horizont.

Die Mitte der Finsternis ist um 6:12 Uhr erreicht. Um 6:44 Uhr endet die Totalität und der Mond neigt sich nun seinem Untergang zu. Wenn er um 7:51 Uhr aus dem Kernschatten getreten ist, ist er in unseren Längengraden nicht mehr zu sehen. Auch den Austritt aus dem Halbschatten um 8:50 Uhr, werden wir nicht mehr verfolgen können.

Merkur, der innerste Planet befindet sich im Januar noch am Taghimmel und ist nicht zu sehen.

Venus, zeigt sich als Morgenstern in ihrer hellsten Pracht. Am 02. Januar überstrahlt sie sogar die schmale Mondsichel, die an diesem Morgen an ihr vorüber zieht. In den Tagen vom 22. Bis 24. Des Monats kommt es zu einer engen Begegnung mit Jupiter. Am 31. Januar gesellt sich die schmale Sichel des Mondes zu den beiden hellsten Planeten, Venus und Jupiter und bietet dem Betrachter einen erstaunlichen Anblick. Obwohl von strahlender Schönheit offenbart die Venus einem Betrachter durch ein Teleskop nur eine halbe Scheibe.

Mars, der rote Planet ist zu einem Objekt der ersten Nachthälfte geworden. Bei Einbruch der Dunkelheit ist er hoch über dem südlichen Horizont zu sehen, was sich bis zum Monatsende nicht ändern wird. Trennen uns noch zu Monatsanfang rund 190 Mio. km, sind es Ende Januar bereits 228 Mio. km, was zur Folge hat, dass seine Helligkeit abnimmt. Dennoch bleibt er ein auffälliges Objekt am Abendhimmel.

Jupiter, der Riesenplanet, ist am Morgenhimmel zu sehen. Er wandert jetzt durch das Sternbild des Schlangenträgers. Jedoch ist er nur kurze Zeit am südöstlichen Horizont zu sehen. Schnell wird er kurz nach seinem Aufgang von der Sonne eingeholt, die ihn dann mit ihrer Helligkeit überstrahlt. In den Tagen vom 22. Bis 24. Des Monats kommt es zu einer engen Begegnung mit der Venus und am 31. Januar gesellt sich die schmale Sichel des Mondes zu den beiden hellsten Planeten, Jupiter und Venus und bietet dem Betrachter einen herrlichen  Anblick.

Saturn, der Herr der Ringe, hat sich vom Nachthimmel zurückgezogen und ist nicht mehr zu beobachten.

Periodische Sternschnuppenströme:

Vom 1. bis 10. Januar können die Quadrantiden oder auch Bootiden  beobachtet werden. Die aus den nördlichen Teil des Sternbild Bootes zu kommen scheinen. Das Maximum ist in der 2. Nachthälfte vom 3. Auf den 4. Januar mit etwa 100 Schnuppen pro Stunde zu erwarten.

Ein recht schwacher Meteorstrom sind die Delta-Cancriden. Sie können mit ca. 4 Schnuppen pro Stunde in der Zeit vom 1. Bis 24. Januar beobachtet werden. Wie ihr Name schon verrät, scheinen sie aus dem Sternbild des Krebs zu kommen.

Um den 18. Januar kann mit dem relativ neuen Sternschnuppenstrom der Gamma-Ursae-Minoriden gerechnet werden. Sie scheinen aus dem Sternbild des Kleinen Bären /Kleinen Wagen zu kommen.

Kometen

Während des Januars wird der Komet 46P/Wirtanen durch das Sternbild des Fuhrmann in das Sternbild der Großen Bärin (Großer Wagen) ziehen. Dabei wird seine Helligkeit immer weiter abnehmen und ein Objekt für Ferngläser und Teleskope sein.

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